Das kritische Tagebuch

Der Sozialdarwinismus der Frankfurter Grünen

Weiterlesen

Zur Kontroverse um den offenen Brief von Berliner Hochschuldozenten

Weiterlesen

Vom Geist der Zeit

Das amtliches Regelwerk für deutsche Rechtschreibung wurde aktualisiert. Wir geben eine Verlautbarung der Kultusministerkonferenz und des Rats für…

Weiterlesen

Zum Geburtstag der deutschen Verfassung

Weiterlesen

Nachhilfe für Finanzminister Christian Lindner

Weiterlesen

Buchtipps

Eine literarische Karriere der 1950er Jahre

Nachgezeichnet von Joachim Wittkowski

 

Weiterlesen

Recherchen zu „Social Media“

Weiterlesen

Eckhard Meineke

Weiterlesen

Nachrichten. Kultur – Politik – Wissenschaft

Gedenktage im Juli 2024

Weiterlesen

Gemäß Grammatik und gültiger Rechtschreibreform. Und haben den »Analphabētos« ausgelobt, eine Negativauszeichnung für Sprachmanipulation

Weiterlesen

EU-Kommission sieht Verstöße bei Meta gegen den Digital Markets Act - Zwei Sicherheitslücken bei Google Quick Share - Mehrere Sicherheitslücken bei…

Weiterlesen

SchreibWerkstatt

Neue Texte Frankfurter Autoren

PRO LESEN pausiert im Juli und August 2024

 

Im September geht es weiter mit der 114. Themenwoche (23. - 28. September 2024)

„Ein Stück Musik von Hand gemacht…“

Texte und Töne aus der Liedermacherszene

 

Höhepunkt ist die Liederrevue:

Große Ziele, Träume, alles liegt so weit zurück…

Donnerstag, 26.09.24, 19:00 – 20:30 Uhr

 

 

Bei der Beschäftigung mit den Festivals „Chanson Folklore International" (1964 bis 1969 auf der Burg Waldeck im Hunsrück) stießen wir auf Bekanntes und weniger Bekanntes von Joan Baez, Wolf Biermann, Franz Josef Degenhardt, Hanns Dieter Hüsch, Hein & Oss Kröher, Reinhard Mey, Peter Rohland, Pete Seeger, Hannes Wader, Konstantin Wecker und Bettina Wegner.

Wir lesen typische Liedtexte, bringen historische Aufnahmen zu Gehör und versuchen uns an eigenen Interpretationen.
Mitsingen ist erwünscht.

 

Für Vorabinformationen klicken Sie bitte auf den obigen Link.

 

 

 

 

 

 

 

Auf ein Wort

 

Was bedeutet Freiheit?

 

Max von Schenkendorf verfasste 1813 vor dem Hintergrund der sogenannten Befreiungskriege gegen die Herrschaft Napoleons dieses bekannt gewordene Gedicht, von dem es auch eine Liedversion gibt. Doch auf Napoleon folgte in den deutschen Ländern die alte Reaktion. Für die Fürsten war Freiheit nach wie vor und ausschließlich die unbeschränkte Verfügungsgewalt über die Bürger, die erneut Untertanen wurden. Dieses Verständnis zeigt die Janusköpfigkeit des Begriffs. Denn die Frage „Freiheit wovon?“ ist relativ schnell beantwortet, die andere, mindestens ebenso wichtige hingegen, „Freiheit wozu?“, wird allzu häufig gar nicht gestellt, geschweige denn beantwortet.

 

Ich habe Schenkendorfs Verse etwas aktualisiert.

 

Freiheit, die ich meine,
Die mein Leben füllt,
Jenseits falschem Scheine,
der das Sein vermüllt.
Muss sich endlich zeigen
Der bedrängten Welt.
Nie mehr stille schweigen
über Macht, Gier, Geld.

 

Ach! Das wär‘ ein Leben,
Selbstbestimmt, zwanglos.
Ohne Konsum-Streben
Ist Freisein grandios.
Wenn die Luft, das Wasser,
Böden, Berge, Meer,
Nicht gehör‘n dem Prasser,
Nicht seinem Begehr.

 

Weder Himmel noch die Erde
Sind ein Handelsgut.
Werdet nicht zur Herde,
Ihr fehlen Kraft und Mut.
Freiheit, die ich meine,
Unser Dasein schützt;
Niemand ist alleine,
Der vereint sie nützt.

 

Bleiben Sie misstrauisch gegenüber allen, die das Wort Freiheit inflationär gebrauchen.

Ihr Klaus Philipp Mertens