Frankfurter Netzzeitschrift für Kultur, Literatur & gesellschaftlichen Diskurs

KulturNachrichten

Frankfurter Autoren THEATER

Atacama Hiding

18. Januar, Beginn 20:00 Uhr

19. Januar, Beginn 18:00 Uhr

 

(c) Frankfurter Autoren THEATER

Eine Produktion von Gala Montero & Thomas Kurze


stellen wir uns vor, ja, stellen wir uns doch einfach mal vor, wir könnten in einer situation, in irgendeiner situation nicht mehr unterscheiden, die einfache unterscheidung, wir wüssten nicht mehr, was innen und was außen ist :: stop :: theater, 3 menschen auf der bühne tanzen mit gedanken, worten und ihrem körper um diese leerstelle :: stop:: und humor, natürlich, lachen ist gut, lachen ist gesund, kommt lasst uns lachen :: stop :: sprachmusik, musiksprache, wenn zwei medien aufeinandertreffen, dann kann schon etwas passieren :: die wüste wächst, wem dem, der wüsten birgt – schopenhauer, nein, nietzsche :: stop :: atacama, wüste, trocken, verdammt trocken, wie die theaterbühnen, boah, verdammt trocken, was geschähe, wenn man die bühnen bewässerte, wenn man sich mit wasser übergießend rückwärts in die wüste fallen lässt, wenn man ins theater geht, und die dinge einfach nicht staubtrocken sind; was treibt menschen an, ins theater zu gehen, in die wüste – nicht die einzigen fragen, die an diesem abend verhandelt werden, im theater, atacama hiding, wow halt :: stop :: wenn alle von wüsten sprechen, dann wird es zeit, sich zu verstecken, bleibt nur die frage, wo versteckt man eine wüste; wir haben keine kosten und mühen gescheut, dies zu ergründen :: stop :: jetzt aber echt :: non stop ::

Ein Stück mit Anleihen sowohl aus der Nô-Tradition, als auch der Renaissance und dem absurden Theater, bei dem Figuren mal im und mal außerhalb des Stücks agieren, mal in Brechtscher Manier einen Song wagen oder im chorischen Gesang scheitern – immer mit einem Lachen, immer auf der Suche.