Frankfurter Netzzeitschrift für Kultur, Literatur & gesellschaftlichen Diskurs

Buchtipp

»Jemand musste Josef K. verleumdet haben….«

Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten

Von Peter-André Alt

(c) Verlag C. H. Beck, München

Der erste Satz einer Erzählung oder eines Romans ist bekanntlich der schwierigste - und der wichtigste. Er muss den Leser verführen und verrät meist mehr, als wir bei der ersten Lektüre wahrnehmen. Manchmal enthält er im Kern schon die ganze folgende Geschichte.
 

Peter-André Alt, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin, unternimmt einen lustvollen Streifzug durch die Weltliteratur. Dabei führt er an großen Texten von der Antike bis zur Gegenwart vor, wie deren Anfänge jenen Pakt mit dem Leser schließen, der die erste Neugier in andauernde Leselust verwandelt.

"Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen." "Jemand musste Josef K. verleumdet haben..." Manche erste Sätze der Weltliteratur sind so berühmt geworden, dass man sie kennt, auch wenn man das Werk nie gelesen hat. Die Anfänge von Romanen und Erzählungen gewinnen uns, indem sie überraschen oder überwältigen, schmeicheln, erschrecken, verlocken oder erregen. Sie können Spannung erzeugen, Stimmungen hervorrufen, die Protagonisten zum Leben erwecken oder ihre Leser an Ort und Zeit des Geschehens entführen. In vielstimmigen Tonlagen - ironisch, pathetisch, bekenntnishaft oder dunkel - leiten sie in die folgende Geschichte ein.

Und hier die bibliografischen Angaben zum Buch:

Peter-André Alt
»Jemand musste Josef K. verleumdet haben….«
Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten
 

262 Seiten. Hardcover.
1. Auflage 17.02.2020
Ladenpreis 26,95 Euro.
ISBN 9783406750045.
Verlag C. H. Beck