Frankfurter Netzzeitschrift für Kultur, Literatur & gesellschaftlichen Diskurs

Buchtipp

Charles Wright Mills: Die Machtelite

Wie der militärisch-industrielle Komplex die Welt regiert

(c) Westend Verlag, Frankfurt am Main 2019

Ein Klassiker wird frisch aufgelegt: Der amerikanische Soziologe und intellektuelle Querdenker C. Wright Mills geht in seiner epochalen Studie „Die Machtelite“ der Frage nach, wer in der amerikanischen Demokratie über die eigentliche Entscheidungsmacht verfügt. Er kommt zu einem provokanten Ergebnis:

In den USA hat sich ein Netzwerk aus wirtschaftlichen, politischen sowie militärischen Eliten gebildet, das über eine historisch beispiellose Macht verfügt – eine Macht, der die Durchschnittsmenschen weithin hilflos gegenüberstehen.

Mills Standardwerk der Machtstruktur- und kritischen Elitenforschung erschien 1956 unter dem Namen „The Power Elite“ zum ersten Mal. Das hochaktuelle Werk, das Generationen von Leserinnen und Lesern zum kritischen Denken über den Zustand demokratischer Gesellschaften angeregt hat, ist nun wieder auf Deutsch mit einem ausführlichen Kommentar lieferbar.

Charles Wright Mills, 1916-1962, war bis zu seinem Tode Professor der Soziologie an der Columbia Universität in New York. Als origineller Denker und fruchtbarer Autor vieldiskutierter Bücher hat er sich in der ganzen angelsächsischen Welt einen Namen gemacht. "The Power Elite" (1956) ist heute ein Soziologieklassiker und Standardwerk zur Macht- und Elitenforschung.
 

Hier die bibliografischen Daten:
 

Charles Wright Mills
Die Machtelite
Herausgegeben von Marcus B. Klöckner, Michael Walter und Björn Wendt

Das Standardwerk der kritischen Elitenforschung

438 Seiten. Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 9-783-86489270-7
Westend Verlag, Frankfurt am Main, Oktober 2019
Ladenpreis 28,00 Euro